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Metropolitan News

01. April 2010

mettravel NEWS: "Reisen im Flugzeug" und "Venen"

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Erfüllung so manches Reisetraums.

Doch die Gefahr einer Venenthrombose, auch „Economy-Class-Syndrom“ genannt, fliegt mit.

Auch wenn alle mit Venenleiden besonders betroffen sind – gefährdet ist eigentlich jeder.
Gerade im Flugzeug verlangsamt sich der Blutstrom durch langes Sitzen und eingeschränkter Bewegungsfreiheit, als Folge staut sich das Blut in den Beinen.

Der niedrige Luftdruck und die verringerte Luftfeuchtigkeit in der Kabine sind verantwortlich, dass der Körper Flüssigkeit über Haut und Schleimhaut verliert.
Dadurch kommt es zu einer Verdickung des Blutes. Dies kann im schlimmsten Fall zu einer lebensgefährlichen Blutgerinnselbildung in den Venen – einer Thrombose führen.

Das Risiko einer Venenthrombose ist deutlich erhöht für Personen mit Übergewicht, Raucher, hohem Lebensalter, Einnahme oraler Empfängnisverhütung, Schwangere, kurz zurückliegenden Operationen, Herzschwäche, Krebserkrankungen, Beingipsverbänden, Störungen in der Blutgerinnung, Veranlagung.

Allen Reisenden empfehlen wir, damit sie sicher und gesund an ihrem Urlaubsziel ankommen:

  • Tragen von Reisestrümpfe – sie unterstützen den Rückfluss des Blutes in den Venen und beugen Schwellungen vor. Wir beraten Sie dazu gern.
  • Viel Trinken – um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen soll viel getrunken werden. Dabei sollten Kaffee und Alkohol während des Fluges gemieden werden, da sie Wasser aus dem Körper schwemmen.
  • Bequeme Kleidung – tragen sie während des Fluges keine einengende Kleidung und bequeme Schuhe.
  • Leichte Kost – nehmen Sie innerhalb 24 Std. vor der Abreise und während der Reise nur leichte Kost zu sich. Sorgen Sie am Besten schon einige Zeit vor der Reise für eine geregelte Verdauung.
  • Bewegen Sie Ihre Beine sooft wie möglich (Kreisen, Auf- und Abwippen mit den Füßen zur Anregung der Venenpumpe).
  • Stehen Sie hin und wieder auf und gehen umher.
  • Schlagen Sie die Beine nicht übereinander und strecken Sie sie ab und zu richtig aus.

Besonders gefährdete Personengruppen, wie z.B. Tumorkranke, Herz-Kreislauf-Erkrankte, Personen die bereits Thrombosen hatten, sollten vor der Abreise mit ihrem Arzt über vorbeugende Maßnahmen, wie das Tragen von Kompressionsstrümpfen und die Anwendung von Antithrombosespritzen für die Flugdauer sprechen.

Die Einnahme von ASS hingegen zeigte in Studien keinen Effekt auf die Häufigkeit von tiefen Bein- oder Beckenvenenthrombosen.
Unterstützend wirken bei grundsätzlichen Problemen wie Krampfadern oder abends schwere Beine usw. die Einnahme von Venen stärkenden Medikamenten
Wir beraten Sie da gern über Präparate zur Stärkung der Venen z.B. mit dem Wirkstoff „Rotes Weinlaub“.
Beginnen sollte man damit allerdings mindestens 1 Monat vor der Reise.

Eva Riedl
Category Manager mettravel
München