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Erkältungstipps - damit Sie gut durch den Winter kommen

Der virale Infekt fängt meist am Ende des 2. Tages nach der eigentlichen Infektion an. Die ersten Symptome sind ein Kratzen im Hals, das schnell in eine lokale Entzündung mit Schluckbeschwerden übergeht. Am dritten Tag kommen dann ein stärker werdender Schnupfen und Kopf - und Gliederschmerzen dazu. Während der Schnupfen am 4. Tag seinen Höhepunkt hat ist es bei den Gliederschmerzen meist der 5. Tag. Oft schließt sich ein trockener Reizhusten an, der auch in einen festsitzenden Husten bis weit über den 8. Tag hinaus anhalten kann.

Die echte Grippe oder auch Influenza dagegen ist durch plötzlich auftretendes hohes Fieber und heftige Gliederschmerzen, jedoch weniger Hals - und Nasensymptome gekennzeichnet. Eine vorbeugende Impfung ist möglich und muss jedes Jahr wiederholt werden. Empfohlen wird diese Grippeschutzimpfung für Personen über 60 Jahren und Personen mit erhöhter Gefährdung. Die Schutzrate liegt bei etwa 70 %.(Informationen unter www.rki.de)

Vorbeugende Maßnahmen

  • Achten Sie auf eine gesunde ausgewogene und frische Ernährung mit
    möglichst 5 Portionen Obst und Gemüse mit natürlichen Antioxidantien
  • Bewegen Sie sich viel, vor allem draußen
  • Achten Sie auf eine gute Vitamin D Versorgung
  • Achten Sie auf eine gute Zink Versorgung (Rindfleisch, Seafood, Nüsse)
  • Hygiene :
    häufig die Hände waschen und antivirale Schaumsprays / Desinfektionsmittel benutzen.
    Die Viren sitzen auf Tür-/Telefongriffen, Halteschlaufen in der S - Bahn,
    auf Geldscheinen oder ähnlichen Gegenständen und halten sich dort gut 2 Tage.'
    Die wichtigsten Eintrittspforten in den Körper sind die Nase und die Augen,
    die wir unbewußt sehr häufig mit den Fingern berühren - nicht der Mund.
  • Probiotika wie Trinkjoghurt oder besser ein definiertes Probiotikum mit sehr hoher Anzahl
    an koloniebildenden Einheiten aus der Apotheke
  • Befeuchten der Schleimhäute, da die Luftfeuchtigkeit bei Klimaanlage oder
    beheizten Räumen stark sinkt und die Durchblutung der Schleimhäute nachlässt.
    Die Apotheke hat hier gute natürliche Feuchthaltesprays, die im Idealfall einen Zusatz von Dexpanthenol zur Wirkverlängerung aufweisen

Bei den ersten Symptomen

  • Erkältungsbad : die ätherischen Öle werden über die Haut aufgenommen - 15 Minuten bei etwa 40 Grad, danach ausruhen (nicht bei Asthma, Bluthochdruck, Fieber)
  • Hühnersuppe (hier wirken vor allem Aminosäuren und Phosphat)
  • Scharfe Gewürze (Chili, Pfeffer, Ingwer, Meerrettich und Kresse - die letzten beiden gibt es auch in Tablettenform in Apotheken als pflanzliche Antibiotika)
  • Tropfen mit einer südafrikanischen Pelargonie als Inhaltsstoff legen sich wie ein Film über die gereizten Schleimhäute, wirken sekretlösend und immunmodulierend
  • Tropfen mit Echinacea wirken mild antiviral und stärken das Immunsystem über eine Stimulierung der Makrophagen (Fresszellen)
  • Zink als Nasengel, als schnell und schleimhautaffine Lutschtabletten oder auch Brausetabletten (zwei pro Tag auflösen und mit dem sauberen Finger die Lösung in die Nase bringen) verringern das Andocken der Viruszellen an die Körperzellen.
  • Antiseptische Lutschtabletten/ Halsspays zur Verringerung der Keimzahl
  • Vitamin C - über den Tag verteilt 4 - 6 Gramm !

Allgemeine Maßnahmen bei Erkältung

  • Keine körperlich anstrengende Tätigkeit. Ab mittlerem Fieber (38,5 Grad tagsüber) Bettruhe, bei Kindern kalte Wadenwickel
  • Reichlich Flüssigkeitszufuhr - warme Tees, Holunder, Granatapfel, Hühnersuppen
  • Zungenreinigung mit speziellem Reiniger, Zahnbürste nach Erkältung wechseln
  • Luftfeuchtigkeit im Krankenzimmer möglichst auf 70 % erhöhen, eventuell mit Zusatz ätherischer Öle
  • Bei Komplikationen zum Arzt - es besteht die sehr geringe Gefahr einer Superinfektion, das heißt, auf die bestehende virale Erkrankung setzen sich bakterielle Erreger, was zu einem Antibiotikaeinsatz führt.