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Reisekrankheiten: Japanische Enzephalitis

Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine schwere, durch Viren ausgelöste Tropenerkrankung – eine Zoonose, also eine Infektionskrankheit, die von Tier zu Mensch und umgekehrt übertragen wird. Als Krankheitsüberträger dienen tag- und nachtaktive Mücken, die die Erreger über Stiche weitergeben.

Die Japanische Enzephalitis ist vor allem in ländlichen Gebieten in Süd- und Ostasien verbreitet, darunter beliebte Reiseziele wie China, Vietnam, Indien, Japan, Singapur, Südkorea, Thailand, Indonesien sowie die Philippinen.

Wie groß ist das Risiko?

Das Infektionsrisiko für Touristen ist gegenüber der einheimischen Bevölkerung vergleichsweise gering. Dennoch erkranken jährlich circa 35.000 – 50.000 Menschen, wobei nur bei einem Drittel der Fälle eine vollständige Genesung erfolgt. Bei einem weiteren Drittel werden schwere neurologische Schäden als Folgeerscheinungen festgestellt, während für ein Drittel aller Fälle der Ausgang tödlich ist.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit beläuft sich auf etwa 5 – 15 Tage. Die Symptomatik der Japanischen Enzephalitis verhält sich ähnlich wie bei vielen anderen Tropenerkrankungen. Es treten grippeähnliche Symptome mit Fieber, Schüttelfrost und Abgeschlagenheit auf.
Eine milde Verlaufsform kann durchaus auch asymptomatisch (ohne Symptome) verlaufen. Der Befall des Zentralen Nervensystems hat eine Enzephalitis (Entzündung des Gehirns) zur Folge, die bei Auftreten von Bewusstseinseintrübungen und Krämpfe einen fortgeschrittenen Verlauf der Erkrankung aufzeigt.

Wie kann man sich schützen?

In allen Regionen, in denen die Japanische Enzephalitis vorkommt, übertragen Mücken auch andere, häufiger auftretende Infektionen, z. B. die tagaktive Aedesmücke das Denguefieber und die nachtaktive Anophelesmücke die Malaria. Aus diesem Grund ist ein zuverlässiger Mückenschutz unerlässlich. Am effektivsten schützen sich Reisende vor derartigen Erkrankungen tagsüber und in der Dämmerung, indem sie möglichst langärmlige Kleidung und lange Hosen tragen und sich mit wirksamen Repellentien einreiben (z. B. Parazeet, Autan…). Nachts sollte man möglichst unter einem Moskitonetz schlafen. Generell müssen alle fieberhaften Erkrankungen in tropischen und subtropischen Regionen durch einen Arztbesuch abgeklärt werden.

Ein großer Schritt in Sachen Prävention vor Reiseantritt ist mit dem seit April 2009 auf dem deutschen Markt zugelassenen Schutzimpfstoff gelungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt diese Impfung allen Asienreisenden, die sich einen Monat oder länger während mückenreichen Jahreszeiten in gefährdeten Gebieten aufhalten. Dazu zählen China, Indien, Indonesien, Japan, Kambodscha, Korea, Laos, Myanmar, Nepal, Teile Ozeaniens, die Philippinen, Sri Lanka, Thailand und Vietnam.

Bei allen gesundheitlichen Fragen zu Ihrer Reise beraten wir Sie gern.

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